1. Angenommen, auf einer ganzen Seite werden Textstellen einer Quelle paraphrasiert, mit Einstreuung anderer Quellen oder eigener Gedanken. Wann und wie oft muss eine Referenz für die Hauptquelle gesetzt werden? Reicht es einmal am Ende des paraphrasierten Textes, oder nach jedem (Halb-)Satz oder jeweils bevor zwischendrin ein Nebensatz nicht aus dieser einen Quelle stammt? Ohne Anführungszeichen, da keine wörtliche Übernahme, erkennt man ja nicht, wo die Übernahme aus der Quelle beginnt. Andererseits habe ich es noch nie gesehen, dass auf einer Passage nach jedem Satz wieder die gleiche Quelle angegeben wurde. Was ist richtig?
" Alles, was nicht von einem selber stammt, muss referenziert werden, auch wenn es paraphrasiert wurde. Es muss klar erkennbar sein, wo das fremde Gedankengut anfängt, wo es aufhört und wo es herkommt. Es ist mir hier nicht möglich, ausführlich und detailreich Beispiele zu geben. Aber es gibt viele gute Bücher zum Thema, z. B. Theisen Wissenschaftliches Arbeiten: Technik - Methodik - Form. "
2. Ich bin des Plagiatsversuchs verdächtigt worden! Ich habe meine Arbeit jedoch nach bestem Gewissen abgegeben! Die Frage nach dem Strukturplagiat interessiert mich aber dennoch. Man liest ja viele verschiedene Literaturstücke. Es ist doch logisch, dass man sich an gegebenen Strukturen orientiert und das deswegen auch die Struktur der neuen Arbeit den gelesenen ähnelt.
Kann ich einer Plagiats(Verurteilung) so umgehen? Und welche Maßnahmen meinerseits (sollte es dazu kommen) empfehlen sie bei einem Strukturplagiat?
" Wenn Sie nach bestem Gewissen gearbeitet haben, dann haben Sie beim Lesen immer Notizen gemacht, wer was wie wiedergegeben hat. Sie werden in Ihre Arbeit klar argumentiert haben: X hat A aus B hervorgeleitet, Y hat B jedoch auf der Basis von C und D geschlossen. Es ist nicht "logisch, dass man sich an gegebenen Strukturen orientiert" - wenn man die Quellen nicht angibt. Das kann in der Tat Strukturplagiat sein. Sprechen Sie mit Ihrem Professor oder Profesorin darüber, ob Sie eine Chance zur Nachbearbeitung haben, oder ob sie ggt. einen neuen Thema bearbeiten sollen. Man muss immer klar angeben - was kommt woher. "
3. Ich schreibe gerade an einer Hausarbeit zu einem Thema, zu der ein Kommilitone bereits eine Arbeit verfasst hat. Ist es ein Plagiat, wenn ich seine Quellen ebenfalls verwende in dem Zusammenhang, wie er sie in seine Arbeit eingebaut hat? Denn ich übernehme ja nichts direkt von ihm, sondern nur aus anderen Quellen, die er auch verwendet hat.
" Ja, das kann auch ein Plagiat sein - es sei denn, Sie gehen zu den Quellen selber und verifizieren, dass das alles so steht. Sonst hat er eventuell übernommen "Die Welt ist flach" - wenn Sie das mitübernehmen, kann das peinlich werden. Immer die Quellen selber anschauen! Wenn man die Quellen in derselbe Reihenfolge übernimmt, kann das auch als Strukturplagiat angesehen werden. "
4. Wenn ich ein deutsches Buch habe und ich in meiner Bachelor-Thesis eine sinngemäße Übersetzung ins Englische mache und dabei in der Fußnote die Quelle angebe, ist das Plagiat?
" Ja. Es muss klar gekennzeichnet werden, was übernommen worden ist: Anfang der Übernahme, Ende der Übernahme und Beleg der Quelle. "
5. Warum machen Sie bei Frage 1. nicht deutlich, dass das Falakros-Paradoxon nicht von Ihnen ist, sondern aus der griechischen Philosophie platonischer Zeit stammt? Sie verkaufen eine fremde Idee als eigene und machen es dem, der den gedanken gut findet, unmöglich, die korrekte Quelle anzugeben.
" Ich habe nicht gesagt, das ist von mir. Ich habe gesagt, "Es ist wie die Frage ...". Ich habe es selber in einer Fuzzy-Logik Vorlesung gehört. Danke für den Tipp, jetzt weiss ich auch, dass eine ähnliche Argument auch Sorites-Paradox heißt. So lernen wir alle dazu! "
6. Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich kommt es oft vor, dass Doktoranden das Thema in mehreren Schritten bearbeiten und sofort nach Abschluss jedes Schritts die Ergebnisse schon als Paper veröffentlichen. Für die Dissertation werden dann die Ideen (ggfs. auch viele Passagen wortwörtlich) übernommen. Dazu wird das ganze nochmal um den Gesamtkontext (Grundlagen usw.) ergänzt, alles zu einer einheitlichen Story verwoben, was ja in den Papers ggfs. fehlt, aber dort auch relativ nebensächlich ist. Natürlich weist man auf die Paper hin, aber das macht es ja nicht weniger zu einer Neuverwertung der gleichen Ideen/Textpassagen. Diese Ideen macht sich die Arbeit ja zu eigen, als eigentliche Kernleistung und -Aussage der Arbeit. Trotz Quellennennung ist das wohl klar kein Zitat. Aber klare Aussagen dazu, ob das jetzt ein Selbstplagiat ist, finden sich nirgends. Nach dem Wortlaut der Definitionen lässt sich jedenfalls nicht klar sagen, dass es zulässig ist. Andererseits erwähnen einige Promotionsordnungen die noch deutlich weitergehende kumulative Dissertation als legitime Möglichkeit. Ist so etwas zulässig oder ist es ein Selbstplagiat? Muss man auf eine Publikation in Form von Papers verzichten, um dem Vorwurf des Selbstplagiats wasserdicht zu entgehen?
" Das hängt von der Prüfungsordnung ab, wie Sie schon sagen: kumulativer Promotionen sind auch möglich. Man muss aber glasklar darauf hinweisen, was aus welchen Paper entnommen ist. Eine "Doppelpublikation" ist nicht erwünscht in vielen Fächern, wiewohl viele Fächer auch das LPU pflegen - "Least publishable unit". Ich persönlich fände es besser, weniger zu publizieren mit mehr Gehalt. "
7. Mein Arbeitskollege und ich sind an verschiedenen Fachhochschulen und wir möchten nun bald unsere Hausarbeit schreiben. Da wird uns sehr gut ergänzen,uns für das gleiche Thema interessieren und zusammen diesbezüglich auch recherchiert haben, möchte wir nun Fragen, ob wir auch das gleiche Thema so nutzen können? Jeder von uns verfasst seine Arbeit selbst, nur wissen wir nicht, ob disee Bearbeitung auch unter Plagiat fällt.
" Hausarbeiten sind keine Promotionen! Es kann dasselbe Thema bearbeitet werden, aber Ihre Texte sollten schon jeweils aus ihren eigenen Hand stammen! "
8. Ich habe in einer Arbeit nach einer Seite Text die Quelle angegeben. Darin enthalten sind 6 Aufzählungspunkte, die ich eins-zu-eins übernommen habe, aber nicht als Zitat angegeben habe. Aber sie sind von der gleichen Quelle wie der ganze Text. Ist dies nun als Plagiat einzustufen?
" Ganz einfach: eins-zu-eins braucht Zitatzeichen, Paraphrasen brauchen Referenzen, und zwar deutliche Angaben vor der Passage. So wie Sie das schildern ist es auf jeden Fall ein Plagiat. "
9. Ist eine technische Idee auch ohne Gebrauchsmarke oder Patent geschützt. Kann man es als Plagiat bezeichnen, wenn ein Unternehmen ohne Erlaubnis des Erfinders seine Idee vermarktet?
" Nein - technische Verfahren und Ideen müssen patentiert werden. Man kann es zwar ein Plagiat nennen, aber ich glaube nicht, dass man juristisch dagegen vorgehen kann. Aber ich bin keine Anwältin. "
10. Ich habe ein Problem, bei dem ich mir nicht sicher bzgl. der korrekten Vorgehensweise bin. Wenn ich meine Bachelor Thesis zum Thema X geschrieben und in der Grundbetrachtung die Thematik „Y“ sehr ausführlich mit vielen Quellen abgehandelt habe. Nun ist das Problem, dass ich in der Master Thesis auch eine einführende Grundbetrachtung zum Thema „Y“ (wenn auch weniger im Umfang und Tiefe) habe und zum Teil auf gleiche Quellen und/ oder ähnliche Definitionen bzw. Aspekte zugreifen muss und würde, da mir darüber hinaus nicht sehr viele andere/ neue Quellen zur gen. Thematik zugängig sind. Ist es generell (oder bei allgemeinen grundtheoretischen Abhandlungen)legitim gleiche Quellen und/ oder ähnliche Inhalte zu verwenden, ohne sich des Selbstplagiates schuldig zu machen, wenn alle benutzten/ wieder benutzten Quellen mir real vorliegen ?
" Am besten ist es, Sie geben an, dass dieser Abschnitt auf der Arbeit basiert, die sie in Ihre Bachelorarbeit gemacht haben - und geben dieses auch als Quelle an! "
11. Folgende Frage: ich schreibe gerade eine Seminararbeit. Beim recherchieren bin ich auf die Arbeit eines Studenten gestoßen, die sich mit einem ähnlichen Thema auseinandersetzt. Meine Arbeit habe ich selbst verfasst, jedoch frage ich mich, ob die Bearbeitung eines ähnlichen Themas auch bereits unter Plagiat fällt.
" Nein, das ist bei einer Seminararbeit kein Plagiat - es gibt viele Arbeiten zu ähnlichen Themen. Bei einer Doktorarbeit wüde man das Thema entsprechend abgrenzen wollen. "
12. Vielen Zeitschriften geben an, dass ein Originalartikel sich vom selben Autor dadurch zu unterscheiden hat, dass er maßgeblich oder erhebliche Unterschiede aufweisst. Gibt es hierzu genauere Quellen, was das konkret heißt?
" Die DFG hat hier ausgezeichnete Quellen! "
13. Woher stammt die Regelung zu den Autoplagiaten, dass man jeden Satz bzw. gelungene Formulierierung oder eigene entwickelte Defintionen oder gar Theorien/Hypothesen, die man in früheren Aufsätzen erarbeitet hat exakt so behandeln muss wie ein fremdes Zitat? Worauf beruht diese in mehreren Formen kursierende Regel? (wen zitieren Sie da eigentlich?) Das man auf frühere eigene Arbeiten verweist macht selbst verständlich Sinn, aber dass man z.B. ähnliche Formulierungen jedesmal direkt mit Anführungszitaten ausweist, ist doch lange in den geistes- und sozialwissenschaften unüblich gewesen, da man davon ausgeht, dass ein Werk jeweils work in progress ist (siehe z .B. die Ausführungen von A. Gamper 2009, Zeitschrift für Hochschulrecht, 8, 2-10).
" Das gebietet die gute wissenschaftliche Praxis! Jede Arbeit sollte eine Originalarbeit sein und kein Nachdruck, es sei denn, es steht explizt drauf. Aber natürlich will man gerne einen Teil wieder verwerten, z. B. den Methodenteil. Kein Problem, nur, dass man auf die erste Arbeit verweisen muss. Manche Leute wollen ja gerne dieser Referenz nachgehen, um zu sehen, was dort gemacht wurde. Peinlich, wenn da nichts neues steht... Sie können sich umfassend über gute wissenschaftliche Praxis bei der DFG informieren! Es geht darum, den Lesern und Leserinnen Hilfestellung zu geben, sich weiter zu informieren, oder Ihre eigenen Gedanken nachzuvollziehen, oder gar Ihre Belege und Thesen zu hinterfragen - das ist Wissenschaft! "
14. Ich habe in meinem Songtext Auszüge von einem Werk von Friedrich Nietzsche verwendet. Jetzt will ich wissen in wie weit ich das darf und wie ich das angeben muss, wenn der Song veröffentlicht wird?
" 70 Jahre nach dem Tod der Urheber sind die Werke gemeinfrei. Dennoch sollten Sie angeben, wo sie die Texte herhaben, vielleicht in einer Zeile nach dem Songtext. Seien Sie einfach ehrlich und sagen Sie, was die Quelle ist! "
15. Eine Dozentin hat zum Erreichen eines Teilnahmenachweises in jeder ihrer Vorlesungsfolien eine Frage gestellt, die mit ein- bis zwei Sätzen, selten auch dreien zu beantworten waren. Wörtlich sagte sie "Für den Schein beantworten Sie bitte die 10 Fragen in gedruckter Form." Als nächstes machte sie Furore, weil sie entrüstet war, dass wir keine eidesstattlichen Versicherungen eingereicht hatten, darüber dass die Fragen allein zu beantworten seien. In der nächsten E-Mail gab sie plötzlich jedem die Möglichkeit, seine Arbeit zurückzuziehen, da sie jeden Fall von nicht kenntlich gemachten Zitaten aus der Vorlesungsfolie oder anderswo "zur Anzeige bringen" werde.
In der Germanistik habe ich gelernt, dass Vorlesungsfolien, Internetlexika und ähnliches gar nicht zitierfähig sind.
Da ich nur noch die Möglichkeit habe, den >Fragebogen< ganz zurückzuziehen oder es darauf ankommen zu lassen, aber nunmal den Schein brauche, möchte ich fragen, ob das Vorgehen dieser Dozentin in diesem Fall korrekt ist und ob ich mich wirklich eines Plagiats schuldig mache, wenn ich mündlich Vorgetragenes, das zum Teil sogar aus anderen Vorlesungen stammt als Antwort auf Fragen gebe, die meiner Wissensüberprüfung dienen sollen.
Falls ja, wüsste ich gerne, wie ich denn solche Fragen richtig in maximal 2 Sätzen beantworten soll, ohne etwas zu verwenden, das ich vorher irgendwo gelernt habe? Bin etwas ratlos, denn wenn ich einfach alles zitiere (auch Paraphrase ist ja Zitat), dann ist es ja auch abgeschrieben und nicht gewusst ?
" Kompliziert!
1) Eine eidesstattliche Erklärung darf sie nicht verlangen, denn das muss durch ein Gesetz oder eine Verordnung geregelt sein.
2) Wenn Sie in eigenen Worten antworten, werden Sie schon nicht die identischen Antworten geben. Einige Wörter werden gleich sein, aber nicht alle.
3) Sie können schreiben: Wie Sie in Ihrer Folien darlegten, ist X und Y ein Z.
Grundsätzlich gibt man halt immer die Quellen an, das gehört zum guten Ton der Wissenschaft. "
16. Ich bin eine Kunstschaffende, Glaskunst. Eine ehemalige Teilzeitmitarbeiterin kopiert eins zu eins diverse Glasskulpturen, Vasen, Schalen etc. Durch ihr Beziehungsnetz wurde eine Skulptur, obwohl von mir erschaffen, unter ihrem Namen plazieren. Was kann, was soll ich dagegen tun?
Im Voraus vielen Dank für ihren Tipp.
" Das ist eine sehr schwere Frage! Die Aktion Plagiarius prangert jedes Jahr die schwersten Sünder an - melden Sie doch diesen Fall - auch die "Finalisten" werden öffentlich ausgestellt. "
17. Darf man für einen Text, der teilweise ein Plagiat enthält, rechtlich belangt werden, wenn dieser ohne Erlaubnis des Verfassers veröffentlich wird?
" Klar - aber nur die UrheberIn kann Anklage erheben. Das kann aber in der Geschäftswelt teuer werden. Wenn der Text an einer Hochschule oder Schule eingereicht wird, spricht man von Täuschung, und das kann auch rechtliche Folgen haben. Es geht nicht darum, ob der Text ganz verwendet wurde oder nicht - auch die Übernahme von Teilen ist nicht erlaubt. "
18. Ist jedes Plagiat, zum Beispiel ein Kartenplagiat, auch eine Verletzung der Rechte des Urhebers?
" Ja, aber anklagen wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht kann nur die UrheberIn. "
19. Wo ist die Grenze zwischen Langzitat und Plagiat?
" Ein Zitat, das - bei einer Arbeit von knapp über 20 Seiten - über 17 Seiten geht, ist sicherlich ungenügend. Man sollte sich dennoch nicht über die genaue Anzahl der Worte streiten, wenn es sich quantitativ "im Rahmen" hält und das Zitat korrekt referenziert ist. "
20. Copy-and-Paste-Plagiate sind das eine. Wie sollte man damit umgehen, wenn ein Text zwar inhaltlich 1:1 Übernommen wurde, aber umformuliert wurde?
" Das ist eigentlich auch ein Plagiat. Man nennt es Strukturplagiat. Aus Urhebersicht ist es eine Bearbeitung und braucht daher die Zustimmung des Urhebers. Allerdings ist es wesentlich schwerer nachzuweisen als eine buchstabengenaue Übernahme. "
21. Gilt es auch als Plagiat, wenn Lehrkräfte fremde Inhalte in ihren Präsentationen verwenden - ohne die Quellen anzugeben?
" Es ist immer so eine Frage, was "angeben" bedeutet. Reicht es, wenn mündlich darauf hingewiesen wird? Muss es auf jeder Folie stehen? Wichtig ist, dass man keine Folien von anderen Leuten unter seinem Namen ins Netz stellt. Es ist ja keine Schande ganz klar zu sagen, dass die Folien z.B. von Summerville sind. Es ist ja keine Schande, Material von anderen zu nutzen, man muss nur angeben, wo es her kommt. Am besten man vermerkt auf den Folien, dass man sie modifiziert hat und weist mündlich darauf hin. "
22. Was ist genau ein Selbstplagiat? Inwieweit darf ich in meiner Dissertation meine Masterarbeit (die nicht publiziert ist) einbauen?
" Autoplagiat oder Selbstplagiat ist die Mehrfachverwendung eines von einem selber geschriebenen Textes ohne Kennzeichnung der Quelle. Sie können Ihre Masterarbeit gerne in die Dissertation einbauen - nur genau so zitieren, wie ein fremdes Werk. D. h. wortgleiche Übernahmen in Anführungszeichen und mit Quellenangaben, Paraphrasen mit Quellenangaben.
"
23. Was genau ist ein Plagiat? Ist es ein kopierter Absatz oder ein ganzes Dokument?
" Es ist nicht ganz einfach Plagiat zu definieren. Es gibt eine einfach Analogie: Es ist wie die Frage, ab wann ein Mann eine Glatze hat. Es ist ganz klar, wenn er eine hat und auch klar, wenn er keine hat. Alles, was dazwischen liegt, muss man im Einzelfall genau abwägen. "