DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU
Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”
Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

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FAQ – Software
1. Ich verstehe nicht genau mit welchen Quellen eine Plagiatsoftware eine Arbeit abgleicht. Hat eine Plagiatsoftware auch Zugriff auf Datenbanken wie juris oder beck-online etc.? Ist auch ein Abgleich mit bereits veröffentlichten Dissertationen oder sonstiger Fachliteratur möglich? Oder beschränkt sich eine Plagiatsoftware nur auf den Abgleich mit dem was ich auch als Privatperson im Internet abrufen kann? " Das hängt von der Software ab. Manche haben in der Tat Zugang zu am sonsten geschlossenen Datenbanken, andere machen nichts anderes als Google-Suche. Aber auch Google findet oft Hinweise in Datenbanken, man landet nur auf eine Paywall-Seite, wenn man den Ergebnis sehen will. " 2. Findet Plagiatserkennungssoftware auch Plagiate aus Büchern? Sind heutzutage alle Bücher als Online-Version vorhanden und deswegen einfach als Quelle zu finden? " Eigentlich gar nicht, aber weil so viele Bücher bereits in Google Books sind, kann man mit händischer Suche durchaus etwas finden. " 3. Bei der Bewertung von Softwaresysteme schreiben Sie, dass Dateien im Internet sein oder hochgeladen werden müssen. Liegen Ihnen Informationen vor, wie die Systeme mit diesen hochgeladenen Daten verfahren, bzw. ob diese gespeichert werden? " Die Daten werden gespeichert, das wird oft in den AGBs klargestellt. Was genau die Firmen damit machen, entzieht sich unserem Kenntnisstand. Wir kennen ein Beispiel, wo eine Firma dieselbe Adresse hat wie die einer Hausaufgabenbörse. " 4. Gibt es typsiche Indikatoren für Plagiate? Kann man vielleicht schon beim Lesen und ohne spezielle Software ein Plagiat vermuten? " Man braucht keine Software, sondern man muss nur aufmerksam lesen. Wechselt plötzlich der Ton? Schreibt einer mal unvollständige Sätze, mal formvollendeten Konjunktiv? Gibt es Formatierungsbrüche? Komische Schreibfehler? Wörter, die man als Lehrender selbst im Wörterbuch nachschlagen muss? Komische Unterstreichungen, die auf Übernahme aus dem Internet hinweisen?
Bei diesen Indikatoren lohnt es sich oft eine Suchmaschine "anzuwerfen". Einfach drei bis fünf Substantive, die nah bei einander stehen und keine Allerweltsworte sind, eingeben und suchen lassen. Bei vielen unserer Testplagiate reichen drei Substantive, um in Google genau einen Treffer zu landen - die Quelle. " 5. Welche spezielle Software gibt es, um Plagiate zu erkennen? " Es gibt zwar diverse Software, allerdings kann man mit Software keine sozialen Probleme lösen. Bei unserem Softwaretest aus dem Jahr 2004 konnte man genauso gut eine Münze werfen, um zu entscheiden, ob es sich bei einer Arbeit um ein Plagiat handelt oder nicht. In 2007 sind die Ergebnisse ähnlich ernüchternd wie vor 3 Jahren. Es gibt etliche Arten von Plagiaten, die nicht von Software erkannt werden: Übersetzungen, Ghostwritings, et cetera. "
Andere häufig gestellte Fragen
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Kollaborative Plagiatsdokumentationen
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