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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Test 2007 – S11 Textguard

Software-Steckbrief

Nummer S07-11
Produkt TextGuard
Hersteller Claus-Michael Gerigk, Wichmannstr. 4, Haus 12, 22607 Hamburg
Web-Site http://www.TextGuard.de
Software-Typ online
Kosteninfo kostenlos, muss angemeldet sein.
Testdatum 23. und 24. Juli 2007

Testüberblick

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Bewertung: 8 korrekt / 2 fast / 1 halb / 9 falsch = (3:2:1:0) 29/60 Punkte

Platz: 7


Testablauf/Kommentare

  • Einfach und komfortabel in der Nutzung, nur, dass man den Text mit Copy& Paste hineinkopieren muss, da der Hochlade-Knopf unter Firefox 1.0.4 nicht funktioniert.
  • Der Bericht ist aber schwer lesbar, die Texte werden untereinander gebracht. (siehe Screenshot 1, Screenshot 2, Screenshot 3 )
  • Es wird aber deutlich darauf hingewiesen: „Ob es sich bei dem Treffer um ein Plagiat handelt kann nur der Suchende selbst entscheiden.“
  • Es gelingt mit einem anderen Browser die Dateiuploads zu machen. Die Bestätigungs-Email, dass die Dateien überprüft werden, kommen gleich vier mal.
  • Findet „Trivialplagiate“ wie „t sich“ mit „hat sich“ und „findet sich“ über Wortgrenzen hinweg.
  • Es werden keine Stoppwörter bei der Suche ignoriert.
  • G und g werden unterschieden
  • Umlaute in Namen sind okay.
  • Wenn die gefundene Quelle ein PDF ist, wird ein extra Fenster aufgemacht und ein PDF-mini dort gezeigt, aber nichts ist in dem PDF markiert, das erschwert die Feststellung, wie schlimm der Plagiat ist, sehr.
  • Es wird kein % gemeldet, sondern eine Anzahl an übereinstimmende Ergebnissen zusammen mit einer Farbe, die anzeigen soll, wie schlimm das Plagiat ist.
  • Es kann ausgeschaltet werden, dass die Quellen in Fußnoten nicht berücksichtigt werden.

Einzeltests

  • 0: 18 Ergebnisse / gelb
  • 1: 0
  • 2: 11 / rot, Amazon ist an zweiter Stelle
  • 3: 59 / rot
  • 4: 22 / rot, aber nur 2 von 3 Quellen, Wikipedia nicht erkannt
  • 5: 18 / rot, sie finden eine neue Quelle für das Hacker’s Blackbook
  • 6: 7 / rot, Ergebnisse nicht verstehbar, obwohl Wikipedia doch dabei ist, es wird gelb von uns vergeben weil das Resultat sehr konfus ist.
  • 7: 19 / rot, beide Quellen gefunden
  • 8: 12 / rot, Wikipedia an zweiter Stelle
  • 9: 0
  • 10: 5 / grün, Wikipedia wird gefunden, aber die eigentliche Stelle ist nicht unterstrichen. Abwertung wegen grün obwohl Plagiat.
  • 11: 1 / rot
  • 12: 14 / grün, als einzige Software ist die englische Wikipedia gefunden worden, aber an 7. Stelle und leider grün. Es sind viele „Plagiate“ á la „an hand“ / „can handle“ angegeben. Abwertung wegen grün.
  • 13: 0
  • 14: 2 / grün
  • 15: 0
  • 16: 15 / rot
  • 17: 3 / gelb, die eigentliche Quelle ist im Detailschirm grün gefärbt, ein Plagiat davon (wortidentisch!) gelb!
  • 18: 1 / rot
  • 19: 12 / gelb, wenn wir die Quellen abschalten (das kann man fakultativ machen) dann 3 / grün, was zur Abwertung führt, da die eigentliche Quelle dann verschwindet.

Screenshots

gefunden.png
Screenshot 1: Bericht ist schwer lesbar, weil Texte untereinander sind


textguard_plagiat.png
Screenshot 2: Unklar, was hier wo übereinstimmt

textguard-kein-plagiat.png
Screenshot 3: Nichts gefunden


Firmenwerbung

„TextGuard hat verschiedene Verfahren und Techniken zur Erkennung von Textduplikaten im Internet im Einsatz.
Für hohe Performance der Detektion im Internet wird eine textbasierende Vergleichsmethode eingesetzt, um in der Folge eine partielle Erkennung zu ermöglichen, z.B. wenn Quellen absichtlich verändert oder Texte modifiziert werden, sind komplexere Methoden wie Fingerprint oder Hash Verfahren notwendig.“

Firmenreaktion

Die TextGuard online Version ist noch im "Beta" Stadium. Inzwischen wandeln
wir PDFs in Text um und markieren die relevanten Stellen. Der upload von
mehreren Dokumenten funktioniert mit aktuellen Browserversionen. Weiter
Verbesserungen werden sukzessive erfolgen.

Wir beabsichtigen, als eine Form des Engagements, TextGuard für Schulen und
Universitäten auch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen.