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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Frequently Asked Questions

Was versteht man unter Plagiat?

„Plagiat ist die aus freier Entschließung eines Autors oder Künstlers betätigte
Entnahme eines nicht unbeträchtlichen Gedankeninhalts eines anderen für sein
Werk in der Absicht, solche Zwangsanleihe nach ihrer Herkunft durch entspre-
chende Umgestaltung zu verwischen und den Anschein eigenen Schaffens damit
beim Leser oder Beschauer zu erwecken.“

Definition von Dr. Paul Englisch, aus: „Meister des Plagiats oder die Kunst der
Abschriftstellerei“

Was versteht man unter Kollusion?

Wörtlich bedeutet der Begriff so etwas wie „Abschreibe-Kartell“. Gemeint ist die Situation in der mehrere Studierende dieselbe Arbeit – eventuell in jeweils leicht veränderter Form – einreichen. So eine Arbeit muss nicht aus dem Internet genommen sein, aber es passiert durchaus in größeren Unterrichtsgruppen. Manchmal passiert es ohne Wissen des Autors – nämlich dann, wenn die Arbeit ohne Erlaubnis kopiert wurde.

Wann ist ein Plagiat ein Plagiat? Wie kann man es entdecken?

Es gibt keinen Lackmustest der besagt: Plagiat oder nicht. Man muss selber kontrollieren, welche Arbeit Original ist, welche Fälschung oder ob vielleicht nur ein korrektes Zitat vom System als mögliches Plagiat gemeldet wurde. Man kann auch ohne Software-Unterstützung auf Plagiat-Jagd gehen: 3-5 gute Substantive oder ein ganzer Satz in die nächstbeste Suchmaschine eingeben und unter den Ergebnissen nachschauen, ob etwas Brauchbares dabei ist. Mehr über das Entdecken von Plagiat ist in der kostenlosen E-Learning-Einheit „Fremde Federn Finden“ (http://plagiat.fhtw-berlin.de/ff/) zu finden.

Was ist Software zur Plagiatserkennung und wie funktioniert sie?

Zur leichteren Erkennung von Plagiaten haben verschiedene Unternehmen Computerprogramme entwickelt. Sie werden zu unterschiedlichen Konditionen wahlweise online oder offline angeboten. Die Programme vergleichen digital vorliegende Inhalte mit dem Internet oder mit internen Datenbanken bzw. leisten beides. Dabei suchen sie nach Übereinstimmungen, melden Verdächtiges und versuchen am Ende eine Antwort auf die Frage zu geben, ob es sich bei dem vorliegenden Text um ein Plagiat handelt oder nicht.

Prof. Dr. Debora Weber-Wulff mit Katrin Köhler

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