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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Fragen über den Softwaretest 2013

Fragen aus der Pressekonferenz am 7. Oktober 2013

Im Vergleich zu den vergangenen Tests: Inwiefern hat sich die Software verbessert?

Die Usability hat sich teilweise verbessert, Übersetzungen sind immer noch problematisch. Nur Kopien können erkannt werden, mit komplexeren Arten an Plagiat können die Systeme immer noch nicht umgehen.

Sie schreiben, dass Quellen aus „Google Books in general“ nicht gefunden werden.  Offensichtlich stellt Google keine Suchschnittstelle für Plagiatsuchdienste dafür bereit. Müsste man nicht solche medienwirksame Tests dazu verwenden, das zu kritisieren? Schließlich ziehen wir ja alle am selben Strang?

Einige Systeme konnten die Ergebnisse von Google Books darstellen. Trotzdem gibt es die Vermutung, dass Google Geld dafür einfordert, Google Books Ergebnisse als Softwarehersteller darzustellen. Daher können viele Systeme nicht mit Plagiaten aus Google Books umgehen. Sie sollten vielleicht mit Google Gespräche aufnehmen.

Glauben sie daran, dass eine Software irgendwann in der Lage ist einwandfrei ein Plagiat festzustellen?

Plagiate sind viel zu komplex, als dass Software alle Arten von Plagiat erkennen könnte.

Warum korrespondiert der „Subjective Usability Score“ doch eher wenig mit den Punkten der Spalte Usability Checkliste?

Die Usability hat eher mit dem Gefühl zu tun das der Nutzer bei der Bedienung der Software hat. Somit kann diese nicht anhand von festgeschriebenen Kriterien bewertet werden.

Wie viele verschiedene Plagiatssoftsprogramme gibt es inzwischen (in etwa)?

Es gibt unzählige Systeme, die vorgeben, Plagiat erkennen zu können, gut 50-60 Namen sind uns bekannt. Viele davon bieten aber gleichzeitig Ghostwriting Services an. Aus diesem Grund wurden viele nicht getestet, weil diese beiden Diensten nicht seriös miteinander verbunden werden könne.

Manche Hochschulen setzen Plagiatssoftware vielleicht nur zur Abschreckung ein. Sie wissen, dass es nicht viel hilft, hoffen aber trotzdem, dass es Studenten vom abschreiben abhält. Was halten Sie davon?

Abschreckung ist in diesem Zusammenhang nicht sinnvoll. Es wäre besser, die Ressourcen dafür einzusetzen, Studierende über Plagiate zu informieren.

Eine ganz simple Frage: Ab wann gilt eine Arbeit als Plagiat?

Die Grenzen hierbei sind fließend. Diese Entscheidung muss von den jeweiligen Dozenten getroffen werden und nicht von einer Software.