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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Test 2010: S10-04 Docoloc

Software Steckbrief | Testüberblick | Kurzfassung| Screenshots | Firmenwerbung | Links

Software Steckbrief

Nummer S10-04
Produkt Docoloc
Hersteller Docoloc UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG
Methfesselstraße 2
38106 Braunschweig
Germany
Web-Site http://www.docoloc.de
Software-Typ Online
Kosteninfo Unsere Lizenzkosten richten sich nach der Anzahl der zu prüfenden Dokumentenseiten. Die kleinste Lizenz, die wir Institutionen anbieten beinhaltet maximal 5000 zu prüfende Dokumentenseiten pro Jahr und kostet 264 Euro netto pro Jahr.
Testdatum 02.09.2010

Testüberblick

Rang für alle Tests: 9
Rang für Tests 10-40: 9
Rang für Tests 31-40: 12
Benutzerfreundlichkeit: 6
Professionalität 4
Durchschnittlicher Rang: 8
Effektivität (Zensur): 3,7
Gesamtplatzierung: 7

kaum brauchbar


Kurzfassung

Docoloc: Dieses System war im Test 2008 auf dem fünften Platz, in diesem Test auf dem siebten Platz aber nur an zwölfter Stelle bei den englischen Testfälle. Ein großes Problem war, dass Plagiate gemeldet wurden, die nicht in den angegebenen Quellen gefunden werden konnten! Es konnte zur Hälfte die von uns erwarteten Quellen angeben, aber für eine Lehrkraft, die nicht weiß welches die Quelle ist, ist dies sehr irritierend. Man ist nicht in der Lage festzustellen, warum bestimmte Quellen gemeldet wurden. Die Berichte selbst sind äußerst schwer zu interpretieren. Es gibt keine Gegenüberstellung, man muss selber in den angegebenen Links suchen. Die Auszeichnung ist irreführend, da die markierten Bereiche nicht die gefundenen Plagiate, sondern die getesteten Stellen darstellen. Die Navigation ist unklar. Während des Tests gab es auch noch Server-Probleme, jedoch erhielt das Unternehmen eine hohe Professionalitäts- Bewertung, da unter anderem unsere (anonymen) Fragen umgehend per E-Mail beantwortet wurden.


Stellungnahme des Herstellers

„Oben in der ‚Kurzfassung‘ steht, dass Docoloc ‚Plagiate meldet‘. Das ist falsch. Docoloc ist für Forschung und Lehre konzipiert und aus einem solchen Umfeld heraus entstanden. Wie auf den Docoloc Webseiten beschrieben ‚findet Docoloc in einem Dokument Textpassagen, die auch noch in anderen Dokumenten vorkommen. […] Als Ergebnis erhält man Plagiate, Urheberrechtsverletzungen, Zitierungen oder weitere Ablageorte des Dokumentes im Web.‘ Die tatsächliche Relevanz, eine rechtliche Einstufung oder Prüfungsbewertung kann nicht durch Software festgestellt werden. Eine abschließende Beurteilung muss immer durch einen Menschen erfolgen. Der Docoloc-Report unterstützt genau hier den akademischen Dozenten.

Weiter schreiben Sie oben: ‚Die Auszeichnung ist irreführend, da die markierten Bereiche nicht die gefundenen Plagiate, sondern die getesteten Stellen darstellen.‘ Wir möchten hier klarstellen, dass die Markierung den Satz umfasst, zu dem ganz oder teilweise Übereinstimmungen festgestellt wurden. Natürlich sind nicht alle Stellen markiert, die getestet werden.

Im Bewertungsbereich ‚Professionalität‘ wurde leider weder die Hand-in-Möglichkeit von Docoloc betrachtet, noch die bei vielen Kunden im Einsatz befindliche SOAP-Schnittstelle, über die die Docoloc-Plagiatsuche in DMS- und Konferenzsystemen integriert ist.

Wir sind dabei, eine Gegenüberstellung von gefunden Quellen mit dem geprüften Dokument zu implementieren. Da die häufig sehr farbige, plakative und unpräzise Gegenüberstellungen von Textsstellen ohne Formatierungen unserem Anspruch nicht genügen, entwickeln wir derzeit eine neue Gegenüberstellung.

Docoloc wird seit 2004 in über 200 Institutionen professionell eingesetzt und hat bereits viele tausend Plagiatsfälle aufgedeckt. Universitäten setzen Docoloc sogar erfolgreich zum Überprüfen sämtlicher studentischer Arbeiten ein. Dies zeigt, dass Docoloc durchaus für den Einsatz in Hochschulen geeignet ist. Darüber hinaus wird Docoloc international von Forschern im Rahmen wissenschaftlicher Begutachtungsprozessen eingesetzt. Eine Benotung ‚kaum brauchbar‘ weisen wir daher zurück.“


Screenshots

Screenshot 1: Nach dem Einloggen

Screenshot 2: Der Bericht ist recht unübersichtlich.

Screenshot 3: Gelb ist nicht das, was gefunden wurde, sondern das, was getestet wurde.

Screenshot 4: Es gibt mit Sonderzeichen Probleme.


Firmenwerbung

Die Aufgabe von Docol©c besteht darin, nicht nur einen Dienst zum Entdecken von Plagiaten anzubieten, sondern einen bescheidenen Beitrag zu leisten für ein höheres Bildungsniveau und eine ehrliche Einstufung von Leistung. Die Qualität der Bildung trägt nicht unerheblich am wirtschaftlichen Erfolg und somit Wohlstand einer Gesellschaft bei. Schulen, Hochschulen und Universitäten besitzen daher eine hohe gesellschaftliche Verantwortung die es zu beschützen und bewahren gilt. Plagiate stehen nach unserer Auffassung den Aufgaben von Bildung und Wissenschaft entgegen.

Weitere Ziele des Docol©c-Projekts sind der Schutz von Autoren, Förderung von Open Access, die Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen und die ausschließliche Verbreitung ehrlich erstellter Arbeiten.


Links

offizielle Website http://www.docoloc.de