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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Software

Test von Plagiatserkennungssoftware

Die Forschungsgruppe Plagiat der HTW Berlin testet in unregelmäßigen Abständen kommerzielle und experimentelle Plagiatserkennungssoftware. Über die Jahre ist ein Corpus von Testfällen entstanden, der verschiedene Arten von Plagiaten aufweist. Die Testfälle werden mit der Software getestet, zu der wir Zugang erhalten konnten, und der Grad der Plagiatserkennung wird ermittelt. Seit 2008 wird auch die Handhabbarkeit (Usability) der Systeme betrachtet.

Bisher liegen folgende Ergebnisse vor:

Die Ergebnisse unserer Untersuchung stellen in keiner Weise eine Verkaufsempfehlung dar. Wir haben lediglich versucht die Effektivität der Plagiatserkennung zu bewerten und die Tauglichkeit im (Hoch-) Schulalltag zu messen. Institutionen, die Plagiatserkennungssoftware anschaffen wollen, sollten für sie interessante Systeme entsprechend ihren eigenen Anforderungen evaluieren. Die hier dargestellten Ergebnisse können dafür lediglich Anregungen geben.

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Cloud-Software vs. menschliche Crowd in der Plagiaterkennung, Ergebnisse unseres Test der Arbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg erschienen in der iX 06/2011