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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Test 2008 – S20b PlagAware

Software Steckbrief | Testüberblick | Kurzfassung| Testablauf / Kommentare | Screenshots | Firmenwerbung | Links

Software Steckbrief

Nummer S08-20b
Produkt PlagAware
Hersteller Dirk Malthan, Ruländerweg 14, 89075 Ulm
Tel.: +49 731 9214253
E-Mail: info@plagaware.de
Web-Site http://www.plagaware.de
Software-Typ Online, prüft laufend aber nur HTML-Seiten bzw. Domänen, die ein auf die Firma verlinktes Logo beinhalten.
Kosteninfo Es gibt verschiedenen Tarifmodelle:

Tarifmodell ScanCredit Anzahl Kosten pro ScanCredit
FREE 200 ScanCredits 3,0 ct.
FREE 1000 ScanCredits 2,5 ct.
FREE 5000 ScanCredits 2,0 ct.
LIGHT unabhängig 2,0 ct.
STANDARD unabhängig 1,5 ct.
PREMIUM unabhängig 1,0 ct.

aus http://www.plagaware.de/informationen/preise/

Testdatum 15.10.2008

Testüberblick

Grundtests

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
3 0 3 1 3 3 3 3 3 3 3 3 0 0 2 3 3 3 3 2 0 -1 0 0 3 2 1 3 1 3 2

Bewertung: 17 korrekt / 4 fast / 3 halb / 6 falsch / 1 Abzug = (3:2:1:0)

61 / 80 Punkte

Platz: 5

Usability:

Kategorie Kommentar 0 – 3
Website + Kostentransparenz
  • Sowohl Website und Kostentransparenz sind hervoragend.
  • Gute Texte und schönes Forum
3
Layout und Beschriftungen
  • Wir haben nicht herausgefunden, was sp bedeutet. Alles andere ist sehr gut.
3
Navigation
  • Die Navigation ist gut und funktioniert einwandfrei.
3
Erklärungen in den Berichten
  • Die Berichte sind toll, übersichtlich und klar.
3
Einpassung im Workflow
  • Es kann alles nur als HTML getestet werden. Das Banner ist mittlerweile optional, aber es muss eine bestimmte Datei in das Stammverzeichnis der Domaine geladen werden.
1
Summe 13
Note 1,7

Platz 1


Kurzfassung

PlagAware, ein kommerzielles System um Seiten online zu überwachen, bekam für sein neues System (wir haben eine Beta-Version getestet) die beste Usability-Note im Test – 1,7 – obwohl sich das System nicht wirklich gut in den Workflow einer Hochschule einpasst. Sie fordert doch, dass die zu testenden Seiten online sind und ein Logo mit Link auf die Firmenhomepage tragen. Das neue System bot zwar eine Upload-Funktionalität an, die wir nur einmal testeten, aber diese Berichte waren nicht übersichtlich und nicht klickbar. Die Berichte über die Online-Test sind aber ausgezeichnet lesbar. Störend ist lediglich, dass oft eine Vielzahl von Links gemeldet werden, die sehr mühsehlig durchzusehen sind, weil schwer zu deutende Zahlen für das Ranking verwendet werden. Erst im Bericht wird die nützliche Angabe gemacht, wieviel des Testkandidaten plagiiert ist. Auch wurde einmal ein sehr starkes „Plagiat“ gemeldet (99%), das beim besten Willen nicht in der angegebene Quelle zu finden war. Einmal waren die Ergebnisse von der Fraktur-Seite unter Djembe zu finden. Trotz Abzüge für diese Patzer hat das System gut abgeschnitten.


Stellungnahme des Herstellers

„Aufgrund einer Fehlfunktion in der getesteten Version wurden PDF-Dokumenten nicht korrekt erfasst, was zu einer Abwertung führte. Dieser Fehler ist mittlerweile behoben. Darüber hinaus stehen in der aktuellen Version alle Berichtsfunktionen auch für die direkte Übergabe von Dokumenten zur Verfügung. Die Notwendigkeit, zu überprüfende Texte online verfügbar zu haben, erntfällt damit.“


Testablauf/Kommentare

  • Ein Banner ist optional, aber man muss eine txt-Datei ins Stammverzeichnis seiner Domain runterladen. Ist kein Schutzbanner drin, dann wird nur einmal pro Tag gescannt. Das einzige Problem ist, dass man Domain-Inhaber sein muss, Unterbereich gehen nicht.
  • Man kann eine URL als Seite eingeben, aber man kann sie nicht bearbeiten.
  • Es werden nur die ersten 20 Seiten beim Einfügen angezeigt.
  • In der neuen Version ist  auch Dateiupload oder Texteingabe möglich, txt und pdf funktionierten im Test, es werden auch doc, rtf, ppt unterstützt.
  • Es ist möglich bestimmte Webadressen von der Suche auszuschließen.
  • Man muss direkt auf Benutzerbereich klicken (ein oberer Punkt in der Navigations-Hierarchie), um zu sehen welche Seite gerade gescannt wird.
  • Der Scan der Seiten findet nicht in der Reihenfolge der Eingabe statt.
  • Neue Preise, sehr gut zu finden.
  • Von den Uploads sind die Berichte nicht sehr schön und die  Quellen nicht klickbar.
  • Sonst ist die Gegenüberstellung in den Berichten der HTML-Seiten sehr schön.
  • Es werden sehr viele Quellen gemeldet, das ist nicht übersichtlich.
  • Die Sortierung ist ungünstig, denn die Quellen mit den meisten Übereinstimmungen sind ganz unten.
  • Es werden alle möglichen Quellen angegeben. Das ist sehr anstrengend anzuschauen (zum Teil 65 Quellen und davon viele Wikipedia-Mirrors. Manche Quellen haben gerade mal 5 W örter Übereinstimmung)
  • Die Navigation innerhalb unserer HTML-Seiten (Verlinkung zur vorherigen oder nächsten Seite) wird mitgesucht.
  • Die Prozentangabe wäre in der Übersichtstabelle schön gewesen

Einzeltests

  • 00: Lycos-Plagiat gefunden, das wird ebenfalls mit 3 Punkten bewertet
  • 01: Nur 5 wörter als Übereinstimmung und wir bekommen eine Übersicht von Fraktur
    (siehe Screenshot 1 )

    • Das Problem mit der Navigation tritt hier auf, denn Djembe (Text 01) ist die Seite vor Fraktur (Text 10).
    • Unser Dokument hat ca 40 Wörter geklaut und die sind nicht gefunden worden – nur die Überschrift, da ja auch nur die im Fraktur-Text steht.
    • Bei nur 5 Wörtern Übereinstimmung gibt es keinen Punkt.
  • 02: Von den 34 Quellen wird man erschlagen, Amazon erst an 7. Stelle
    • Es werden Stellen ausgelassen und mit […]angegeben (so sieht es aus als wären es fast 100%), aber eigentlich war es kein Komplett-Plagiat sondern aus zwei Rezensionen.
  • 06: Wikipedia an 1, das System hat auch kein Problem mit den Sonderzeichen.
  • 08: Viele Wikipeda-Mirrors gefunden.
  • 10: Wikipedia, Musik-Trommelkurs( ein Quelle, die eigentlich zu Djembe (Text 01) gehört) . Die eigentliche Quelle wird nur mit 2% gefunden (also nur die Abschnitte ohne Ligaturen).
  • 14: Es stimmen nur die Fakten überein, d.h. es werden nur Kleinigkeiten gemeldet.
  • 18: 81 % (siehe Screenshot 2 )
  • 19: Nur 15 % Ausschnitt aus einer Leseprobe der eigentlichen Quelle,  aber nicht das pdf gefunden. Dafür geben wir 2 Punkte.
  • 20: Nur Fakten gefunden, das zeigt eindeutig nicht dass es ein Plagiat ist
  • 21: Insgesammt 75 Quellen gefunden, eine mit 99% – aber wir finden darin den Text nicht. Dafür vergeben wir -1 Punkt, da das Vertrauen in das System erschüttert wird. Wenn man nicht nachschaut und sich nur auf die Prozente verlässt, würde man sofort behaupten, der Text sei ein Komplett-Plagiat. Sonst wurden alle Quellen gefunden (siehe Screenshot 3 )
  • 28: Quelle mit 3% gefunden.
  • 30: Quelle unter 15 % gefunden.

Sonderfälle

  • Sonderfall Collusion: keiner der 8 Collusiontestfälle wurde als Collusion gemeldet.

Screenshots

Durcheinander mit Djembe und Fraktur
Screenshot 1: Durcheinander mit Djembe und Fraktur

schöne Übersicht bei Vikinger
Screenshot 2: schöne Übersicht bei Vikinger

Text nicht zu finden
Screenshot 3: Text nicht zu finden


Firmenwerbung

„PlagAware ist ein Online-Service, der Dienstleistungen rund um den Themenkomplex „Suchen, Finden, Auswerten und Verfolgen von Plagiaten“ anbietet. Zentraler Bestandteil von PlagAware ist eine Suchmaschine, welche auf das Aufspüren von identischen Inhalten von übergebenen Texten spezialisiert ist. Im Gegensatz zur Plagiats-Suche mit klassischen Suchmaschinen werden die Fundstellen jedoch nicht direkt an den Benutzer übermittelt, sondern auf den Grad und die Art der Übereinstimmung untersucht, bevor ggf. eine Meldung an den Benutzer erfolgt. Auf diese Weise lassen die unterschiedlichen Ergebnisberichte von PlagAware sehr schnell den Anteil und die Verteilung der kopierten Textinhalte erkennen und ermöglichen damit eine effiziente und sichere Bewertung eines möglichen Plagiats. “


Links

offizielle Website http://www.plagaware.de