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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Test 2008 – S01b Turnitin Global

Software Steckbrief | Testüberblick | Kurzfassung| Testablauf / Kommentare | Screenshots | Firmenwerbung | Links

Software Steckbrief

Nummer S08-01b
Produkt turnitin global
Hersteller iParadigms, LLC, 1624 Franklin St., 7th floor, Oakland, CA 94612, USA
Europäische Reseller:
nLearning, 6-8 Charlotte Square, Newcastle, NE1 4XF, England
Web-Site http://global.turnitin.com
Software-Typ Online, es ist auch integrierbar mit Blackboard und Moodle
Kosteninfo Es gibt viele Lizenztypen, unter anderem Campus-Lizenzen, Fachbereichs-Lizenzen, Dozenten-Lizenzen. Der Preis hängt von der Anzahl der Studierenden ab. Man wendet sich an die Firma für mehr Information.
Testdatum 02.09.2008 – 03.09.2008

Testüberblick

Grundtests

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
3 0 0 0 2 3 0 2 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 3

Bewertung: 4 korrekt / 3 fast / 1 halb / 23 falsch = (3:2:1:0)

19 / 80 Punkte

Platz: 16

Usability:

Kategorie Kommentar 0 – 3
Website + Kostentransparenz
  • 1. Seite Flash (suboptimal)
  • keine Kostentransparenz
2
Layout und Beschriftungen
  • verwirrende Beschriftungen und doppelte Bezeichnungen (siehe Screenshot 1 )
  • Korrekturen von Studentennamen können nicht vom Dozenten vorgenommen werden
1.5
Navigation
  • Zurück-Button geht nicht
  • mit Next blättert man nur in den Berichten, die in der Übersichtstabelle auf einer Seite sind
  • 6+ Navigationsbereiche
1,5
Erklärungen in den Berichten
  • „exclude bibliography“ funktioniert nicht, vielleicht ein Formatproblem
  • Kollusionen sind nicht wegklickbar
  • Dokument und Quelle können nicht nebeneinander verglichen werden
  • Zeitüberschreitungen und 404er (siehe Screenshot 2 )
  • Umlaute werden schlecht dargestellt
1
Einpassung im Workflow
  • ZIP-File möglich
3
Summe 9
Note 3,0

Platz 6


Kurzfassung

Platz 16 belegte mit nur 19 Punkten das neue TurnItIn Global. Die Firma wirbt damit, dass sie jetzt Texte in über 30 Sprachen verarbeiten können. Da unser Testmaterial deutsch ist, haben wir diesen gesonderten Link verwendet, um unsere Tests durchlaufen zu lassen. In der Regel haben sie nur für das Nicht-Auffinden von Quellen bei den Originalen Punkte bekommen und für das Auffinden von zwei Quellen, die im Internet als PDF vorliegen: telnet und blogs. Das Ergebnis ist ernüchternd, aber einleuchtend, wenn man sich überlegt, dass Turnitin mit Hashwerten arbeitet. Die große Datenbank der Hashwerte ist durch die Nicht-Berücksichtigung von Umlauten entstanden. Dadurch ist auch der Erkennungsrate bei dem Standard-TurnItIn so schlecht gewesen, vermuten wir, weil Worte mit Umlaut immer wieder eine „Übereinstimmungskette“ unterbrochen haben. Bei TurnItIn Global werden die Umlaute in der Hashberechnung für die Testfälle mit einbezogen – aber das ergibt natürlich keine Treffer in den Datenbanken, weil die dort gespeicherten Daten ohne Umlaute gehasht wurden! Dieses System ist also für Deutsch unbrauchbar.


Testablauf/Kommentare

  • Die Kommentare aus dem Haupttest von Turnitin gelten hier auch.
  • Wir sind völlig überrascht – Global findet so gut wie gar nichts. Fast die Hälfte der Punkte sind für Fälle die Originale sind, für die also nichts gefunden werden darf.
  • Interessanterweise sind für zwei der drei Plagiate von PDFs die Quellen gefunden worden. Das hängt sicherlich mit der Zeichenkodierung für Umlaute zusammen. Der dritte ist besonders schwierig, weil der Fraktur-PDF eben zusätzlich kodiert ist, man muss als Suchterm Wörter ohne Ligaturen nehmen, um es zu finden. Wir schliessen hieraus, dass der Hashwert-Berechnung fehlerhaft ist. Global berücksichtigt die Umlaute in der vorgelegte Arbeiten, aber der Datenbank wurde ohne dieser angefertigt. Sie müssten für alle Quellen in ihen Datenbank sowohl eine Hashcode ohne Umlaute als auch eine mit errechnen. Das erklärt wieso so wenig gefunden wird. Das ist zwar heilbar, aber führt dazu, dass für diesen Test nur nicht ausreichend vergeben werden kann.

Einzeltests

  • 03, 12: nur Irrelevantes gefunden
  • 07:  nur WDR gefunden => 2 Punkte
  • 14, 30: es wurde bei den Originalen nichts gefunden, aber das kann man eigentlich nicht bewerten, wenn das System sowieso selten was findet. Dennoch bleiben die Punkte

Sonderfälle

  • für Collusion geeignet:
    (siehe Screenshot 5 )

    • schade, bei Collusion kann man nicht parallel sehen
    • vermerkt die Collusion nur bei neuen Texten, nicht bei den alten Berichten
    • man muss explizit den älteren Bericht Refresh’en
    • problematisch: wer als letztes hochlädt sieht aus als hätte er abgeschrieben – der erste hat es am Besten
    • man muss erst alle Paper abwarten und dann bei allen Refresh klicken
    • schwierig wenn es 2 verschiedene Instruktoren gibt, dann merkt es vielleicht nur der eine

Screenshots

Doppelte Bezeichnungen
Screenshot 1: Doppelte Bezeichnungen

Zeitüberschreitung
Screenshot 2: Zeitüberschreitung

Mehrfach eingereichte Dokumente
Screenshot 3: Mehrfach eingereichte Dokumente

Viel Spam
Screenshot 4: Viel Spam

Collusion erkannt
Screenshot 5: Collusion erkannt


Firmenwerbung

„Turnitin can now accept papers for originality checking in 30 different languages including Chinese (traditional and simplified), Japanese, Korean and Thai. These new languages join the languages that have been previously supported by Turnitin: French, Spanish and German.

John Barrie, CEO of iParadigms said, „Recent changes to our technological platform allow us to handle submissions in a wide range of alphabets and character sets. Originality reports in alphabetic languages such as Spanish will exhibit perfect fidelity with regard to accents and diacritical marks, and support for character-based languages have opened many new global possibilities for us. We are working with our partners on fully localized interfaces to be available soon.“

Papers can now be submitted to Turnitin at global.turnitin.com in the following 30 languages: Chinese (simplified and traditional), Japanese, Thai, Korean, Catalan, Croatian, Czech, Danish, Dutch, Finnish, French, German, Hungarian, Italian, Norwegian (Bokmal, Nynorsk), Polish, Portuguese, Romanian, Serbian, Slovak, Slovenian, Spanish, Swedish, Arabic, Greek, Hebrew, Farsi, Russian, and Turkish. “


Links

offizielle Website global.turnitin.com