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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Test 2007 – S12 DocCop

Software-Steckbrief

Nummer S07-12
Produkt DOC Cop Plagiarism Detection
Hersteller Doc Cop, PO Box 477, Essendon, Vic, 3040, Australia
Web-Site http://www.doccop.com/
Software-Typ online
Kosteninfo
Testdatum 23.-24. Juli 2007

Testüberblick

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
3 0 1 1 0 0 2 1 2 0 0 3 0 0 3 0 0 1 0 0

Bewertung: 3 korrekt / 2 fast / 4 halb / 11 falsch = (3:2:1:0) 17/60 Punkte

Platz: 11


Testablauf/Kommentare

  • Man muss mit Copy & Paste das Dokument in ein HTML-Form-Field hineinkopieren. Es darf (kostenlos) maximal 750 Wörter getestet werden. Nach einiger Zeit dürften wir dann nur 500 Wörter testen. (Screenshot 1). Inzwischen gibt es keinen kostenlosen check mehr. Man muss „Tokens“ erwerben.
  • Ergebnisse werden per E-Mail zugesandt. Man darf erst das nächste Dokument testen, wenn der Bericht vom vorherigen versandt wurde. (Screenshot 3)
  • Wenn man aus versehen etwas klickt und zurück gehen muss, ist alles wieder leer.
  • Speichert automatisch („future check“) die Dokumente in einer Datenbank, der Default ist aus.
  • Wir haben versucht mit spamgourmet-Adressen alle loszuschicken, die wurden aber irgendwie als spamadressen angesehen und deregistriert.
  • Wir haben (2 Tester) auch viele E-Mail accounts, alle wurden eingesetzt, um die Tests zu machen. Nicht alle haben Ergebnisse geliefert. Manche Ergebnisse waren schon in 13 Minuten da, andere haben 12 Stunden gebraucht. Im Durchschnitt für die Arbeiten, die geprüft wurden, waren es 4:53:30 pro Aufsatz, was indiskutabel ist.
  • Es war früh morgens schneller als abends.
  • Umlaute funktionieren nicht.
  • Es sucht nach Zeichenreihen (á 12 Wörter) in Google, Yahoo! und MS Live. Nach jeder Suche wird die Zeichenreihe um ein Wort weitergeschoben, und erneut gesucht.
  • Um die Quellen zu finden muss man dann selber auf den entsprechenden Knopf für eine der Suchmaschinen klicken.
  • Die Berichte sind sehr lang, sehr unübersichtlich, und sehr schwer handhabbar – es wird erwartet, dass man selber noch mal bei Yahoo, Google und MSN sucht – also kann man das doch gleich machen? (Screenshot 2)
  • Die %-Zahlen sind auch noch falsch gerechnet – es ist uns komisch vorgekommen, wir haben nachgerechnet. Sie berechnen den %-Satz der Suchanfragen (was Schwachsinn ist) und nicht auf der Basis der Grundgesamtheit. Wir haben ein Dokument nachgerechnet, bei dem 19% als Plagiat errechnet wird (und das tatsächlich ein Vollplagiat ist), also 72/371 Suchanfragen. Tatsächlich grün eingefärbt war 990/2651 Zeichen, was 37% des dargestellten Texts ist!
  • Ein Aufsatz wurde zwei mal verschickt, es kamen unterschiedliche Resultate: 68/724 und 13/456 – bei identischer Anfrage.
  • Wir haben auch die Collusion Detection versucht zu testen, es ist kein Ergebnis zurückgekommen.
  • Wenn man die Links verfolgt, die grün angegeben sind, bekommt man z.B. Wikipedia-Clones, aber die WP selber nicht. Bei einigen Testfällen fand Google nichts, weil der Suchbegriff in „…“ eingeschlossen worden ist, aber vorher die Sonderzeichen entfernt worden sind.

Einzeltests

  • 2: Meldet 19% – 72/371, bei einem Totalplagiat ist das ein bisschen wenig.
  • 3: Meldet 9% – 68/724, dito
  • 4: Meldet 4% – 25/563
  • 5: Meldet 3% – 13/456
  • 6: Meldet 16% – 83/525, aber Wikipedia gefunden
  • 7: Meldet 9% – 45/520, findet nicht die Wikipedia, aber vereinzelt Kopien (nicht bei Google, weil Sonderzeichen entfernt!)
  • 8: Meldet 26% – 138/532
  • 9: Meldet 0% – nach 11 Stunden!
  • 10: Meldet 0% – 0/513
  • 11: Meldet 21% – 125/606
  • 12: Meldet 0% – 0/654
  • 13: Meldet 0% – 0/439
  • 14: Meldet 0% – 2/533, zeigt aber nur eine Übereinstimmung an: „SCHMELING WURDE AM 28 SEPTEMBER 1905 IN KLEIN LUCKOW IN DER UCKERMARK GEBOREN“ (Großbuchstaben im Bericht, um die Stelle hervorzuheben).
  • 15: Meldet 0% – 0/538
  • 16: Meldet 4% -16/412
  • 17: Meldet 7% – 34/477, ist immerhin eine korrekte Quelle dabei, also gelb trotz sehr niedrigem Prozentsatz
  • 18: Meldet 11% – 78/733, dieser Aufsatz hat ein Zitat (zwar auch geklaut, aber korrekt angegeben). Durch das entfernen aller Absätze und Sonderzeichen ist es im Bericht nicht ersichtlich, dass ein Großteil der gefundene Übersetzung die Wiedergabe des Runensteins ist, daher wird dieser nicht als korrekt gewertet.
  • 19: Meldet 0% – 0/730

Screenshots

Eingabe
Screenshot 1: Eingabefeld

Doccop Bericht
Screenshot 2: Ein völlig unübersichtlicher Bericht – und die Quellen soll man sich noch mal selber erarbeiten

auf den nächsten warten
Screenshot 3: Nur ein Dokument gleichzeitig, bitte!


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