Similarity Texter

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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Test 2007 – S08 Strike Plagiarism

Software-Steckbrief

Nummer S07-08
Produkt StrikePlagiarism
Hersteller Plagiat.pg Sp. z o.o., 3 Barska St., 02-315 Warsaw, Poland
Web-Site http://strikeplagiarism.com
Software-Typ online
Kosteninfo Man benötigt entweder eine Institutslizenz (individuell auszuhandeln) oder Tokens, um zu testen.1 Token gilt für bis zu 50.000 Zeichen, also braucht man 2 Token für ein Dokument mit 70.000 Zeichen. Leerschritte und neue Zeilen zählen auch als Zeichen. Kostenpunkt pro Token: 2 € + MWSt.
Testdatum 23. Juli 2007

Testüberblick

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
3 0 3 0 0 0 2 0 0 0 1 0 0 0 3 0 0 0 0 0

Bewertung: 3 korrekt / 1 fast / 1 halb / 15 falsch = (3:2:1:0) 12/60 Punkte

Platz: 12, gleiche Punktzahl wie iPlagiarismCheck


Testablauf/Kommentare

  • Man muss erst mal Metadaten aufnehmen, aufzurufen vom Hauptforumlar (siehe Screenshot 1). Dort erscheinen die Berichte, man muss jedoch nach rechts scrollen, um sie zu finden.
  • Der Inhalt der Aufsätze muss mit Copy & Paste in ein Formular-Feld kopiert werden – eine sehr mühselige Angelegenheit. (siehe Screenshot 2 )
  • Es gibt einige Sprachprobleme – In der Dokumentation beschriebene Knöpfe sind anders beschriftet.
  • Es gibt Copyright-Probleme, denn die Paper werden ungefragt in die Firmen-eigene Datenbank aufgenommen
  • Es gibt drei Begriffe, ein „similarity coefficient“, ein „similarity rate“ und ein „similarity report“, wir haben nicht ergründen können was das ist.
  • Sonderzeichen werden durch ? ersetzt, Umlaute auch.
  • Es wird oft 0% berichtet für Arbeiten, die durchaus (einfache) Plagiate sind.
  • Überhaupt wurden nur zwei Quellen identifiziert im gesamten Test! Komplett ungeeignet, um Plagiate zu erkennen.
  • Sortierungsreihenfolge der Ergebnisse weder alphabetisch noch nach Reihenfolge, in dem sie hochgeladen wurden.

Einzeltests

  • 0: Eher zufällig korrekt – ist ja original, so viele andere, plagiierte Artikel wurden auch mit 0% gemeldet.
  • 2: Beispiel für einen Bericht, wenn eine Quelle gefunden wird in Screenshot 3.
  • 6: Wikipedia gefunden
  • 7: Beispiel für einen Bericht, wo nichts gefunden wird ist in Screenshot 4.
  • 10: Nur der Wiki-Text wird gefunden, und mit 9,3% / 2,8% (coefficient/rate) recht niedrig angegeben
  • 11: Dieses ist ein Trivial-Komplettplagiat – berichtet wird 0% Übereinstimmung mit dem Vergleich im Netz.
  • 14: Ebenfalls eher zufällig korrekt.
  • 17: Nur 0,8% Plagiat wird gemeldet.

Screenshots

Login
Screenshot 1: Annmeldung – und nach rechts scrollen

Dokument-Eintrag
Screenshot 2: Eingabebildschirm

Atwood
Screenshot 3: Ein Bericht

Ahorn
Screenshot 4: Nichts gefunden, obwohl es viel zu finden gab.


Firmenwerbung

„A newly developed service version was launched on 5th October 2005. Thanks to the functionality of comparing documents with the system mother database containing the previously analysed texts and the possibility of interuniversitary swap of text databases it has become a foundation for Polish Antiplagiarism System (nationwide), having as its purpose protecting of intellectual property of Polish educational and scientific environment. According to the company’s plans, it should reach a mature stage in the years 2007–2008. „