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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Plagiatssoftwaretest 2013 – Online-Pressekonferenz

HTW-Presseerklärung Nr. 17 vom 2. Oktober 2013

Was kann Plagiatssoftware leisten?

Professorin der HTW Berlin präsentiert die Ergebnisse des Plagiatsoftwaretests 2013 in einer Online-Pressekonferenz

Der Plagiatsverdacht gegen den SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier ging erst vor einigen Tagen durch die Medien. Prof. Dr. Debora Weber-Wulff, Plagiatsforscherin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, warnt davor, mittels Plagiatserkennungssoftware vorschnelle Rückschlüsse zu ziehen. Am Montag, 7. Oktober 2013, diskutiert sie auf einer Online-Pressekonferenz, was Computerprogramme leisten können  ?  und was nicht.

„Die Entscheidung, ob es sich bei einem Text um ein Plagiat handelt oder nicht, kann nur ein Mensch treffen, nicht der Computer allein. Eine rein automatische Analyse kann nur Hinweise liefern“, so das erste Fazit von Weber-Wulff. Während der Online-Pressekonferenz wird sie darauf eingehen, wie die Berichte der Plagiatssoftware interpretiert werden können, was die markierten Textstellen bedeuten und wie man letztlich zur Einschätzung gelangt, ob es sich bei dem überprüften Text tatsächlich um ein Plagiat handelt.

Prof. Dr. Debora Weber-Wulff unterzieht seit 2004 einschlägige Plagiatserkennungssoftware regelmäßig einer kritischen Betrachtung. In der aktuellen Untersuchung standen 15 Systeme auf dem Prüfstand.

 

Online-Pressekonferenz „Plagiatssoftwaretest 2013“

Montag, 7. Oktober 2013
11:30 Uhr in deutscher Sprache

Zugang:
https://webconf.vc.dfn.de/plagiat13/

Voraussetzung:
Computer mit Internet-Verbindung und Standard-Browser mit Flash

Technische Rückfragen ab 11.00 Uhr an Christopher Möller,
Telefon: 030/5019-2320

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