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DIE HOCHMÜTIGE DOHLE UND DER PFAU

Einst lebte eine Dohle, voll von eitlem Stolz, die stahl sich Federn, die dem Pfau entfallen warn und putzte sich damit. Das eigne Dohlenvolk ver- achtend trat sie in der schönen Pfauen Reihn. Der Unver- schämten reißt man hier die Federn aus, jagt sie mit Schnäbeln. Und die Dohle, bös verbleit will wieder nun betrübt zu ihrem Volk zurück. Die aber stoßen sie von sich, mit herbem Schimpf. Und eine derer, die zuvor verachtet, sprach zu ihr “Hätt’ unsre Lebensart dir vormals conveniert, hätt’st du, was die Natur dir schenkte, akzeptiert, dann wär dir weder jene Schande widerfahrn noch müsstest du zum Unglück jetzt verstoßen sein.”

Diese Version von Aesops Fabel ist aus Wilfried Strohs Sammlung von Übersetzungen von Jan Novák: “Aesopia”, die auf Geschichten von Phaedrus basieren.

Lange Nacht Der Wissenschaften / Geklaut oder nicht geklaut – das ist hier die Frage!

(c) fotolia, Gerhard Seybert

Die Lange Nacht der Wissenschaften mit dem Thema „Das grüne Leuchten“ findet am 28. Mai 2011 von 17.00 bis 1.00 Uhr statt.

Auch die HTW Berlin ist mit von der Partie. Prof. Dr. Debora Weber-Wulff wird Ihnen zeigen, wie Sie Plagiate ganz einfach selbst finden!

 

Es gibt 2 Kurse (Dauer ca. 30 Minuten) mit bis zu 40 Teilnehmern in der Wilhelminenhof 75a.

18 Uhr – Treffen ab 17.30 im Foyer Haus C
21 Uhr – Treffen ab 20.30 im Foyer Haus C

Mehr Informationen zur Langen Nacht der Wissenschaften an der HTW.

 

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