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Grasfrösche

 

Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit Grasfröschen.

     
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Grasfrösche

Lebensraum des Grasfrosches  

Die am häufigsten vertretene Froschart bei uns ist der Grasfrosch. Er lebt die meiste Zeit des Jahres an Land in nicht zu trockenen, pflanzlich eng bewachsenen Gebieten, z.B. in Laubwäldern, auf Waldlichtungen oder auf feuchten Wiesen. Lediglich zur Fortpflanzung im Februar und März sucht er stehende Gewässer auf.

Der Grasfrosch gehört zur Wirbeltierklasse der Lurche. Lurche leben im Wasser und an Land. Eine solche Lebensweise bezeichnet man als amphibisch. Deshalb zählt man den Grasfrosch zu den Amphibien.

Körperbau und Fortbewegung des Grasfrosches  

Der Grasfrosch ist mit seinen ca. 10 Zentimetern Körperlänge ein großer, kräftiger Frosch. Er besitzt stark entwickelte Hinterbeine, mit denen er an Land bis zu 1 Meter weite Sprünge machen kann.

Der Grasfrosch hat an den Hinterbeinen Schwimmhäute zwischen den fünf Zehen. Die Schwimmhäute unterstützen den Grasfrosch beim Schwimmen und Tauchen.

Die kurzen Vorderbeine haben nur vier Zehen und auch keine Schwimmhäute. An Land dienen sie mehr zur Stützung des Körpers als zur Fortbewegung.

Haut und Atmung des Grasfrosches  

Die dünne Haut des Grasfrosches ist kühl und feucht und von feinen Blutgefäßen durchzogen. Wenn diese Haut feucht ist, kann der Grasfrosch mit ihr Sauerstoff aufnehmen (sogenannte Hautatmung). Der Grasfrosch ist nachtaktiv. Am Tag ist er nur unterwegs, wenn es regnerisch ist.

Der Grasfrosch ist ein Feuchtlufttier. In trockener Umgebung verdunstet er viel Wasser über seine Haut. Verlorenes Wasser kann er wieder über die Haut aufnehmen.

Der Grasfrosch benutzt fast nur die Hautatmung, die Lungenatmung ist für ihn unwichtig.

Die Körpertemperatur des Grasfrosches  

Wie alle Lurche ist der Grasfrosch wechselwarm, das heißt seine Körperwärme paßt sich der Außentemperatur an. Im Herbst sucht sich der Grasfrosch ein Winterquartier, wo er in die Winterstarre fällt. Sein Herz schlägt nun seltener und die Atmung ist stark verlangsamt. So kann er die kalte Jahreszeit überstehen.

Ernährung des Grasfrosches 

Der Grasfrosch ernährt sich von lebender Beute, die kleiner ist als er, vor allem Insekten, wie Spinnen, Fliegen, Asseln.

Wenn z. B. eine Fliege nahe genug an den Grasfrosch herankommt, fährt er seine lange, klebrige Zunge blitzschnell heraus. Die Fliege klebt nun an der Zunge. Er klappt die Zunge zurück und verschlingt die Fliege unzerkleinert.

Beim Fang der Beute muss er nicht nur seine Zunge einsetzen, er kann auch mit dem Maul schnappen oder seine Beute während des Sprungs fangen.

Die Sinne des Grasfrosches  

Die Augen des Grasfrosches sind halbkugelig, etwas vorstehend und sitzen seitlich am Kopf. Dadurch hat er einen guten Rundumblick. Frösche sind Bewegungsseher, das heiß sie nehmen mit ihren Augen nur Bewegungen wahr. Das Gehör ist beim Grasfrosch sehr fein und ausgeprägt. Er kann damit jedes Geräusch gut wahrnehmen, etwa das Summen einer Fliege oder die Annäherung von Feinden. Die runden Trommelfelle liegen hinter den Augen im Bereich des Schläfenflecks.

Die Feinde des Grasfrosches  

Die natürlichen Feinde des Grasfrosches sind Iltis, Reiher, Ringelnater, Storch, Igel und Spitzmaus. Daß Frösche anderen Tieren als Nahrung dienen, ist biologisch bedingt, denn Frösche haben viele Nachkommen und sichern dadurch die Erhaltung ihrer Art. Die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes können sie aber nicht ausgleichen.

Die Laichzeit  

Ende Februar oder Anfang März verlassen die Grasfrösche ihr Winterquartier und wandern zu ihrem Laichgewässer. Im Wasser stoßen die Männchen ihren Paarungsruf aus, ein Knurren. Es wird mit den Schallblasen in der Kehle gebildet. Sobald ein Männchen ein Weibchen im Wasser trifft, umklammert es die Hinterbeine des Weibchens. Das Weibchen legt nun bis zum 4000 Eier in großen Leichballen ab. Das Männchen begießt die Eier mit den Sammenzellen. Dieser Prozess nennt sich äußere Befruchtung.

Der Laich  

Die schwarzen Eier haben keine Schale, sind aber von einer durchsichtigen Eiweißhülle umgeben. Diese Eier nennt man Laich.

Die Kaulquappen 

Drei Wochen nach dem Ablaichen schlüpfen die Jungen. Anfangs hängen sie noch an den Eiweißhüllen des Laiches. Sie sind Larven oder Kaulquappen und haben noch keine Ähnlichkeit mit einem Frosch. Links und rechts am Kopf sitzen die Kiemen, die die Kaulquappen zum Atmen brauchen. Im Mund haben sie winzige Hornzähne. Damit können sie Pflanzenteile abraspeln. Da die Kaulquappen noch keine Beine haben, können sie sich nur mit ihrem Ruderschwanz fortbewegen. Bald wächst eine Hautfalte über die Kiemen an dem Kopf und diese werden zu den inneren Kiemen. Dann bilden sich die Beine aus, zuerst die Vorder- und wenig später die Hinterbeine. Die Lunge entwickelt sich ebenfalls, das heißt der Jungfrosch kann nun über Wasser atmen. Der stark ausgebildete Schwimmschwanz geht zurück. Die Verwandlung der Larve zum Frosch nennt man Metamorphose.

Die Jungfrösche  

Die Jungfrösche verlassen den Tümpel im Juni. Sie suchen sich nun wie die erwachsenen Frösche ein feuchtes Gebiet mit vielen Insekten. Nach zweieinhalb Jahren laichen sie erstmals ab.

     
 

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