Hinweis

     
  

Nicht zweckmäßige Programme

 

Folgende Programme konnten wir entweder nicht bedienen, nicht finden, oder fanden sie für den Zweck der Plagiaterkennung nicht geeignet.

     
 

     
  
  •  PlagiarismSleuth
    Dieses Online-"Werkzeug" bittet darum, eine Phrase selbst in Hochkommata einzugeben und dann auszusuchen, ob man mit Google, Yahoo, Lycos oder Altavista suchen möchte. Man kann nicht den ganzen Aufsatz eingeben, damit kommen die Suchmaschinen nicht klar. Wir haben zwei Plagiate mühsehlig getestet, es wäre einfacher gewesen, direkt mit den Suchmaschinen zu arbeiten. Immerhin haben die Suchen in Google und Yahoo die Quellen gefunden, weder Altavista noch Lycos konnten jedoch etwas für die beiden Testfälle aufdecken. Der Test wurde wegen Sinnlosigkeit abgebrochen.  
  •  Plagiarism Detection Tool
    Dieses Werkzeug aus Holland soll großen Erfolg in der juristischen Fakultät haben. In erster Linie ist es wie CopyCatch ein Werkzeug, um in einer Gruppe von Aufsätzen diejenigen zu identifizieren, die voneinander abgeschrieben haben. Es soll aber auch ein Vergleich mit dem Internet stattfinden. Wir haben die kostenlose Testversion heruntergeladen, die 20 Dokumente testet. Nach ziemlich vielen Fehlermeldungen während der Installation hatten wir endlich das Tool vor uns liegen. Nur, was tun? Es dauerte13 Minuten, bis zwei Informatikerinnen herausgefunden hatten, wie es funktionierte. Die Hilfetexte waren so gut wie unverständlich (und, wie sich herausstellte, auch falsch). Wir haben ein Plagiat getestet, wir durften aussuchen, ob mit Google (auf Holländisch), Altavista oder Metacrawler zu arbeiten war. Sowohl Metacrawler als auch Google lieferten Fehlermeldungen, Altavista konnte für die Arbeit keine Quellen finden. Da eine der Quellen Wikipedia war, wurde dies als sehr schwach angesehen und der Test wurde abgebrochen. 
  •  Glatt Plagiarism Screen Tool
    Diese als Plagiatswerkzeug angepriesene, recht teure Software ist stattdessen ein angebliches Autorenschafts-Feststellungswerkzeug. Die Autoren reichen ihre Aufsätze ein und bekommen sie in einer Fassung zurück, bei der jedes 5. Wort durch eine Leerstelle ersetzt wurde. Sie müssen die leeren Stellen ergänzen, damit sie als Autoren "validiert" werden. Dieses zweifelhafte Verfahren wird zwar als wissenschaftlich angepriesen, ist aber sehr aufwändig durchzuführen. Wir haben versucht, einen unserer Aufsätze zu testen und bekamen einen Ausschnitt zu ergänzen. Da uns aber unsere eingereichte "Quelle" digital auf dem Rechner vorlag, war es sehr leicht, jedes 5. Wort korrekt wiederzugeben. Diese Software kann nicht gewertet  werden.
  • Es gibt auch Systeme wie z.B.  BOSS mit der Plagiatssuchkomponente Sherlock, ein über  Sourceforge erhältliches, sehr umfangreiches System für Aufgabeneinreichung, Korrektur und Plagiatskontrolle - obwohl, soweit anhand der vorhandenen Informationen festgestellt werden konnte, lediglich ein Kollusionstest  durchgeführt wird. BOSS ist zwar in Java geschrieben und kann daher an verschiedenen Rechnertypen laufen, es erfordert aber vertiefte Kenntnisse in Informatik um die Datenbank zu installieren, zu testen und den Web-Server entsprechend zu konfigurieren. Daher ist dieses Werkzeug eher für InformatikerInnen geeignet, wir haben unseren Test abgebrochen. 
     
 

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